Neues aus dem Kirchenvorstand

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Skizze Neubau Barrier Gemeindehaus

Am 8. August stellte der Kirchenvorstand (KV) in Barrien sein Konzept zur weiteren Entwicklung der Gebäude vor. Am frühen Abend versammelten sich im Alten Pfarrhaus rund 70 Teilnehmer, die von Mitgliedern der Jugendgruppe, Vertretern des Spielkreises bis zu den Senioren alle Altersgruppen umfassten.

Zur Einleitung stellte Hartwig Seevers als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Neubau die bisherige Entwicklung vor. Das Ziel einer Zentralisierung um die Kirche gibt es schon seit 2011. Der seit 2012 amtierende KV hat in einer Vielzahl von Sitzungen einstimmig beschlossen, ein neues Gemeindehaus zu bauen. Vor dieser Entscheidung wurden alle Möglichkeiten von Um- und Anbauten eingehend erörtert und abgewogen. Insbesondere wurde auch viel Wert darauf gelegt, den Raumbedarf für die verschiedenen Gruppen zu ermitteln und in einem Neubau umzusetzen. Herr Seevers betonte in der Versammlung, dass bei allen Entscheidungen keine Enthaltungen möglich waren und alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden.  

Das Gemeindehaus in Gessel wird nach Mietende durch die Stadt Syke (2020) abgerissen und die Grundstückshälfte verkauft, um die nötigen finanziellen Eigenmittel der Gemeinde bereitzustellen. Hinsichtlich des Alten Pfarrhauses hat sich der KV einstimmig gegen eine Sanierung mit Anbau ausgesprochen. Trotz Kosten in Höhe eines Neubaus (600.000 €) würde die notwendige Grundfläche nicht erreicht. Auch wäre das Gebäude nicht ebenerdig, was vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gemeinde nicht tragbar ist. Nicht zuletzt bliebe auch die unbefriedigende Parkplatzsituation erhalten.

Das Konzept für den Neubau sieht vor, dass dieser ebenerdig neben dem Alten Pfarrhaus in Richtung Hache auf einer kircheneigenen Fläche ausgeführt wird. In dem Bau werden sich das Gemeindebüro, ein eigener Jugendraum, eine Pilgerunterkunft und mehrfach nutzbare und in der Größe variable Veranstaltungsräume befinden. Derzeit sind Zuschüsse bis zur Hälfte der Baukosten durch die EU möglich, wenn der fertige Bauantrag bis Februar 2017 vorliegt. Die Fertigstellung soll Mitte/Ende 2018 erfolgen.  

In der anschließenden sehr sachlichen Diskussion wurde der geplante Abriss des Alten Pfarrhauses nach Fertigstellung des Neubaus thematisiert. Hier reichten die Vorschläge von einer Übernahme des Gebäudes durch die Stadt und ehrenamtlicher Instandsetzung bis zu privatem Engagement für die Erhaltung. Herr Dr. Strohmeyer verwies darauf, dass ein Verkauf durch die Landeskirche nach öffentlicher Ausschreibung und Höchstgebot erfolgen würde, auf den die Kirchengemeinde keinen Einfluss hätte. Aus diesem Grunde wurde der Abriss mit Weiternutzung des Geländes als Ortszentrum mit Parkraum favorisiert. Andere Lösungen seien möglich, allerdings dürfe das Gebäude nicht im Besitz der Kirchengemeinde bleiben.

Auch die Frage nach der künftigen Unterbringung des Spielkreises Barrier Rappelkiste kam zur Sprache. Hier wird an einer Lösung zur kombinierten Nutzung in den neuen Räumen gearbeitet, ein separater und exklusiver Raum für den Spielkreis wird allerdings nicht mehr möglich sein.

Von Seiten der Jugendgruppe wurde auf die derzeit mangelnde Unterbringung in den Dachräumen oberhalb der Barrier Butze hingewiesen und der geplante neue Jugendraum entsprechend positiv aufgenommen.

Insgesamt fanden die Entwürfe des Neubaus große und gruppenübergreifende Zustimmung. Herr Seevers lud zum Abschluss alle Interessierten ein, sich an der weiteren Entwicklung zu beteiligen und gerne auf ihn mit Vorschlägen zuzukommen.

Dr. Albert Strohmeyer

 

Quelle: Dreiklang Ausgabe 25

 

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