Neues aus dem Kirchenvorstand

Aktueller Stand altes Gemeindehaus

Der Umbau des Alten Pfarrhauses schreitet voran

 

Nachdem sich der Kirchenvorstand für den Neubau eines Gemeindehauses in Barrien – dem Hachehuus – entschieden hatte, sollten die Gemeindehäuser in Gessel (Ristedter Straße ) und Barrien (Altes Pfarrhaus) aufgegeben werden.

Für Gessel ergab sich schnell eine Zwischennutzung durch den Hort der Stadt Syke und aktuell ist dort eine KiTa Gruppe untergebracht bis zum Abschluss der Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Grundschule in Barrien. Danach wird das Grundstück in Gessel verkauft.

Viele Emotionen rief die Entscheidung des Kirchenvorstand hervor, nach Fertigstellung des neunen Gemeindehauses das Alte Pfarrhaus abzureißen, um Raum für dringend benötigte Parkplätze und evtl. einen Dorfplatz zu schaffen.

Der Aufruf des Kirchenvorstandes an die Kritiker gegenüber dem Kirchenvorstand, finanzierbare Vorschläge für einen Erhalt des Alten Pfarrhauses zu unterbreiten, verpuffte .

Dass es jetzt doch, 1 ½ Jahre nach Fertigstellung des Hachehuus , zum Erhalt und der Weiternutzung des Alten Pfarrhauses kommt, ist dem Umstand zu verdanken, dass die Stadt Syke dringend Räumlichkeiten für die Betreuung in Krippen und KiTa´s benötigt.

Die Kirchengemeinde hat mit der Stadt Syke und dem Kindertagesstättenverband unseres Kirchenkreises ein Konzept erarbeitet und entsprechende vertragliche Regelungen getroffen

So wird im Erdgeschoß, dass um einen Anbau in den Garten hinein erweitert wird, nach Fertigstellung eine Kindergartengruppe einziehen.

Der Kirchenvorstand hat nach längerer Beratung sich dazu entschlossen im Obergeschoß des Hauses eine Wohnung auszubauen.

Beide Baumaßnahmen werden über einen Kredit finanziert, der über die Laufzeit der Nutzung (15 Jahre ) zurückgeführt wird.

Mit der Planung und Umsetzung des Bauvorhabens wurde das Syker Architekturbüro Schlacke beauftragt.

Ganz aktuell freuen wir uns über den Eingang der Baugenehmigung.

Derzeit finden die Ausschreibungen der einzelnen Gewerke statt verbunden mit der Hoffnung, preislich akzeptable Angebote von Firmen zu bekommen, die auch noch Zeit haben diese Maßnahme kurzfristig umzusetzen.

Das ambitionierte Ziel ist es nämlich, die Räumlichkeiten im Erdgeschoß der Stadt zu Beginn des neuen KiTa-Jahres ab August zur Verfügung stellen zu können.

Neues Gemeindehaus

Skizze Neubau Barrier Gemeindehaus
Skizze Neubau Barrier Gemeindehaus

Wir haben Neuigkeiten

Am 8. August stellte der Kirchenvorstand (KV) in Barrien sein Konzept zur weiteren Entwicklung der Gebäude vor. Am frühen Abend versammelten sich im Alten Pfarrhaus rund 70 Teilnehmer, die von Mitgliedern der Jugendgruppe, Vertretern des Spielkreises bis zu den Senioren alle Altersgruppen umfassten.

Zur Einleitung stellte Hartwig Seevers als Vorsitzender der Arbeitsgruppe Neubau die bisherige Entwicklung vor. Das Ziel einer Zentralisierung um die Kirche gibt es schon seit 2011. Der seit 2012 amtierende KV hat in einer Vielzahl von Sitzungen einstimmig beschlossen, ein neues Gemeindehaus zu bauen. Vor dieser Entscheidung wurden alle Möglichkeiten von Um- und Anbauten eingehend erörtert und abgewogen. Insbesondere wurde auch viel Wert darauf gelegt, den Raumbedarf für die verschiedenen Gruppen zu ermitteln und in einem Neubau umzusetzen. Herr Seevers betonte in der Versammlung, dass bei allen Entscheidungen keine Enthaltungen möglich waren und alle Beschlüsse einstimmig gefasst wurden.  

Das Gemeindehaus in Gessel wird nach Mietende durch die Stadt Syke (2020) abgerissen und die Grundstückshälfte verkauft, um die nötigen finanziellen Eigenmittel der Gemeinde bereitzustellen. Hinsichtlich des Alten Pfarrhauses hat sich der KV einstimmig gegen eine Sanierung mit Anbau ausgesprochen. Trotz Kosten in Höhe eines Neubaus (600.000 €) würde die notwendige Grundfläche nicht erreicht. Auch wäre das Gebäude nicht ebenerdig, was vor dem Hintergrund einer älter werdenden Gemeinde nicht tragbar ist. Nicht zuletzt bliebe auch die unbefriedigende Parkplatzsituation erhalten.

Das Konzept für den Neubau sieht vor, dass dieser ebenerdig neben dem Alten Pfarrhaus in Richtung Hache auf einer kircheneigenen Fläche ausgeführt wird. In dem Bau werden sich das Gemeindebüro, ein eigener Jugendraum, eine Pilgerunterkunft und mehrfach nutzbare und in der Größe variable Veranstaltungsräume befinden. Derzeit sind Zuschüsse bis zur Hälfte der Baukosten durch die EU möglich, wenn der fertige Bauantrag bis Februar 2017 vorliegt. Die Fertigstellung soll Mitte/Ende 2018 erfolgen.  

In der anschließenden sehr sachlichen Diskussion wurde der geplante Abriss des Alten Pfarrhauses nach Fertigstellung des Neubaus thematisiert. Hier reichten die Vorschläge von einer Übernahme des Gebäudes durch die Stadt und ehrenamtlicher Instandsetzung bis zu privatem Engagement für die Erhaltung. Herr Dr. Strohmeyer verwies darauf, dass ein Verkauf durch die Landeskirche nach öffentlicher Ausschreibung und Höchstgebot erfolgen würde, auf den die Kirchengemeinde keinen Einfluss hätte. Aus diesem Grunde wurde der Abriss mit Weiternutzung des Geländes als Ortszentrum mit Parkraum favorisiert. Andere Lösungen seien möglich, allerdings dürfe das Gebäude nicht im Besitz der Kirchengemeinde bleiben.

Auch die Frage nach der künftigen Unterbringung des Spielkreises Barrier Rappelkiste kam zur Sprache. Hier wird an einer Lösung zur kombinierten Nutzung in den neuen Räumen gearbeitet, ein separater und exklusiver Raum für den Spielkreis wird allerdings nicht mehr möglich sein.

Von Seiten der Jugendgruppe wurde auf die derzeit mangelnde Unterbringung in den Dachräumen oberhalb der Barrier Butze hingewiesen und der geplante neue Jugendraum entsprechend positiv aufgenommen.

Insgesamt fanden die Entwürfe des Neubaus große und gruppenübergreifende Zustimmung. Herr Seevers lud zum Abschluss alle Interessierten ein, sich an der weiteren Entwicklung zu beteiligen und gerne auf ihn mit Vorschlägen zuzukommen.

Dr. Albert Strohmeyer

 

Quelle: Dreiklang Ausgabe 25

 

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